Geschichte

Geschichte

Mit der Entwicklung der Verstärkerröhre gewann die elektrische Fernmeldetechnik in den 1920er Jahren zunehmend an Bedeutung, so dass 1928 mit der Gründung des Fernmeldetechnischen Instituts in Darmstadt auch der Bau eines eigenen Institutsgebäudes beschlossen wurde. Aus Finanznöten verzögerte sich jedoch der Baubeginn wiederholt, weswegen der vom Regierungsbaurat Günther geplante Neubau erst im Herbst 1934 eingeweiht werden.

Urkunde Institutsgründung 1934
Einweihungsurkunde des fermeldetechnischen Instituts aus dem Jahre 1934
 

Dank großzügiger Unterstützung vonseiten der Industrie war ein kubisches Flachdachgebäude entstanden, das exakt auf die Bedürfnisse der Fernmeldetechniker abgestimmt war. Weder Straßenlärm noch Radiowellen oder Wassergeräusche sollten die akustischen Messungen stören. Aus diesem Grund wurde das Institut in den barocken Prinz-Georgs-Garten hinein gebaut, der dem hessischen Staat gehörte und damals der Öffentlichkeit nicht zugänglich war.

Im Jahre 1978 begannen dann die Um- und Aufbauarbeiten für den Einzug des Instituts für Halbleitertechnik. Die Reinräume und Labore sowie die zugehörige Infrastruktur wurden eingerichtet.

Foto Anlieferung der Anlagen im Jahr 1978
Anlieferung von Anlagen im Jahre 1978
 

Im Jahre 1979 erfolgte dann die feierliche Einweihung des Instituts für Halbleitertechnik, so dass im Jahre 2009 die 30 Jahr-Feier stattfinden konnte.

Foto Institutsgründung
Gründungsfeier des Instituts für Halbleitertechnik im Jahre 1979