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Das Institut für Halbleitertechnik
Das Institut für Halbleitertechnik befindet sich in der Schlossgartenstrasse 8 (Gebäudes S2/17) in direkter Nähe zum
Prinz-Georgs-Garten und dem Herren Garten in der Mitte Darmstadts.
Im Folgenden finden Sie Informationen über
des Instituts für Halbleitertechnik der Technischen Universität Darmstadt.
Durch Klicken auf die Stockwerke gelangen Sie zu weiteren Informationen zu den Räumen des IHTs
Räume und Labore
Das Institut für Halbleitertechnik verfügt neben den Büros für wissenschaftliche und administrativ-technische Mitarbeiter
über Speziallabore und ca. 350m2 Reinraumfläche.
Erst die ruhige Lage am Prinz-Georgs-Garten, fern ab von starken Schwingungsquellen wie Schwerverkehr und Straßenbahnen, ermöglicht
ein Arbeiten im Nanometerbereich, beispielsweise bei der Elektronenstrahllithographie und der Rastersondenmikroskopie.
Bereits beim Bau des Gebäudes in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde auf größtmögliche Störungsfreiheit geachtet.
Die auf der Straßenseite zur Schlossgartenstrasse
liegenden Fenster wurden vorrausschauend als Doppelfenster ausgeführt. Alle lärmintensiven Anlagen, wie Werkstätten,
elektrische Maschinen und Aufzüge wurden möglichst weit von den störempfindlichen Messlaboratorien entfernt angeordnet.
Zwischen den senkrecht zueinander liegenden Gebäudetrakten wurde zur Verhinderung von Schallübertragung eine mit Kork
verfüllte Trennfüge eingepasst. Mit Korkschichten sind auch sämtliche Maschinenfundamente im Maschinenraum und in der
Werkstatt vom übringen Gebäude isoliert. Um eine optimale Störungsfreiheit zu gewährleisten, ging man sogar so weit, das
Wasserleitungssystem des Instituts vom städtischen Rohrnetz abzukoppeln, um den Wasserdruck zu reduzieren. Ein auf dem
Dachboden stehender Behälter speiste einst die Institutsleitungen. Im Sockelgeschoss wurde im Fussboden mehrere Lagen
Tabakblätter verwendet. Dies war damals das günstigste Isolationsmaterial und stammte aus der Nähe von Mannheim und der
Pfalz. Heute profitiert das Institut für Halbleitertechnik von der damamligen Finanznot - die Räume im Sockelgeschoss sind
besonders vibrationsarm und daher sind empfindliche Anlagen wie Elektronenstrahlschreiber und Rastersondenmikroskop dort
zu finden.
Durch Klicken mit der Maus auf die Stockwerke des Instituts in der obigen Ansicht gelangen Sie zu weiteren, detaillierteren Informationen zu Funktion und Ausstattung unserer
Räume.
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Ausstattung
Das Institut für Halbleitertechnik und Nanoelektronik beschäftigt sich vorrangig mit der auf Silizium
basierenden CMOS-Technologie, die auch das Potenzial besitzt eine bedeutende Rolle
in der Nanoelektronik einzunehmen. Dieser Entwicklung trägt das Institut für Halbleitertechnik und Nanoelektronik
durch den gezielten Ausbau der vorhandenen Prozesslinie hinsichtlich Technologien der
Nanoelektronik Rechnung, so dass innovative Prozesskonzepte unter Einbeziehung neuartiger
Materialen für die Realisierung nanoelektronischer Bauelemente und Schaltungen möglich werden.
Das Institut für Halbleitertechnik und Nanoelektronik verfügt als einzige hessische Hochschuleinrichtung
über eine durchgängige CMOS-Prozesslinie, die entsprechende Infrastruktur und erfahrene
Prozessingenieure, so dass die innovativen Ideen der wissenschaftlichen Mitarbeiter
und Mitarbeiterinnen erfolgreich umgesetzt werden können.
Technische Ausstattung:
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Geschichte
Mit der Entwicklung der Verstärkerröhre gewann die elektrische Fernmeldetechnik in den 1920er Jahren zunehmend an Bedeutung,
so dass 1928 mit der Gründung des Fernmeldetechnischen Instituts in Darmstadt auch der Bau eines eigenen Institutsgebäudes
beschlossen wurde. Aus Finanznöten verzögerte sich jedoch der Baubeginn wiederholt, weswegen der vom Regierungsbaurat
Günther geplante Neubau erst im Herbst 1934 eingeweiht werden.

Einweihungsurkunde des fermeldetechnischen Instituts aus dem Jahre 1934
Dank großzügiger Unterstützung vonseiten der Industrie war ein kubisches Flachdachgebäude entstanden, das exakt auf die
Bedürfnisse der Fernmeldetechniker abgestimmt war. Weder Straßenlärm noch Radiowellen oder Wassergeräusche sollten die
akustischen Messungen stören. Aus diesem Grund wurde das Institut in den barocken Prinz-Georgs-Garten hinein gebaut, der dem
hessischen Staat gehörte und damals der Öffentlichkeit nicht zugänglich war.
Im Jahre 1978 begannen dann die Um- und Aufbauarbeiten für den Einzug des Insituts für Halbleitertechnik. Die Reinräume und
Labore sowie die zugehörige Infrastruktur wurden eingerichtet.

Anlieferung von Anlagen im Jahre 1978
Im Jahre 1979 erfolgte dann die feierliche Einweihung des Instituts für Halbleitertechnik, so dass im Jahre 2009
die 30 Jahr-Feier stattfinden kann

Gründungsfeier des Instituts für Halbleitertechnik im Jahre 1979
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